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- Was Sie über Computerviren wissen sollten - |
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| Die Kapitel Eine kurze Geschichte der Viren Was könnte auf einen Virenbefall hindeuten? Der Virenscanner hat einen Virus gefunden - was ist zu tun? Wie arbeitet ein Virenscanner? Welcher Virenscanner ist der beste? Wer schreibt oder verbreitet eigentlich Viren? Wollten Sie schon immer mal einen Virus selber schreiben? Was sagt das Gesetz zum Thema Computerviren? Allgemeine Tipps zum Thema Computersicherheit Eine Aufstellung nützlicher Programme Impressum und Haftungsausschluss ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Welcher Virenscanner ist der beste? Um es gleich vorweg zu sagen: Ich werde keine Empfehlung für ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Firma geben. Dazu müssen umfangreiche Tests über einen längeren Zeitraum und mit entsprechender Ausrüstung durchgeführt werden. Das kann ich (noch) nicht leisten. Ich werde Ihnen statt dessen die Auswahlkriterien vorstellen, die Eugen Kaspersky, anerkannter Fachmann und Gründer von KasperskyLabs in Moskau, für wichtig hält. Seine Argumente waren unter http://www.viruslist.com/eng/viruslistbooks.html?id=82 nachzulesen. (Anmerkung: KasperskyLabs hat diese Seite leider vom Netz genommen. Ich werde die neue Quelle angeben, sobald ich sie ausfindig gemacht habe.) Hier eine Zusammenfassung: Ein Virenscanner muss zuverlässig funktionieren und einfach zu bedienen sein. Der beste Scanner ist nutzlos, wenn er dem Anwender nichts als Probleme macht (Abstürze, Aufhänger, Einfrieren) oder wenn er den User mit unverständlichen Meldungen allein lässt bzw. zuviel Wissen voraussetzt. Ein solcher Scanner würde nur noch unwillig und irgendwann gar nicht mehr eingesetzt werden. An zweiter Stelle steht natürlich die Qualität der Virenerkennung. Der Scanner muss alle Arten von Viren erkennen und entfernen können sowie gepackte und komprimierte Programme, Dateien und Dokumente scannen und säubern können. Und er darf dabei (im Idealfall) keine Fehlalarme ("False Positives") produzieren. Gibt der Scanner viele Faschmeldungen aus, löscht der Anwender möglicherweise Dateien, die gar nicht infiziert sind, oder er klickt bald genervt automatisch auf "ignorieren" - und es ist nur eine Frage der Zeit, bis der erste echte Virus "durchrutscht". Die jeweilige Version des Scanners muss für das Betriebsystem, auf dem er zum Einsatz kommt, optimiert sein. Nur unter dieser Voraussetzung kann er die Möglichkeiten, die das System bietet, auch wirklich nutzen. Eine plattformübergreifende Lösung kann das möglicherweise nicht. Es sollten also immer mehrere Versionen eines Scanners für jeweils verschiedene Umgebungen (DOS, Windows, Linux, OS/2, Einzelplatzrechner oder Serverlösung usw.) vorliegen. Und der Scanner muss unbedingt über einen Hintergrundwächter verfügen, d.h. er muss im Notfall während des laufenden Betriebs eingreifen können. Ein weiterer Punkt ist die Scanngeschwindigkeit. Dauert ein voller Systemcheck zu lange, wird der Anwender bald die Lust verlieren, ihn regelmäßig durchzuführen. Es ist übrigens ein Irrtum, zu glauben, die Scanngeschwindigkeit ließe auf die Qualität des Scanners schließen. Die Geschwindigkeit hängt von den verwendeten mathematischen Algorithmen ab, d.h. der langsamere Scanner arbeitet nicht unbedingt gründlicher, sondern vielleicht einfach nur umständlicher. Erst danach kommt die Beurteilung weiterer Zusatzfunktionen und Extras aller Art. Achten Sie in Testberichten besonders auf diese Kriterien. Aktualisiert am 06.02.2005 |