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- Was Sie über Computerviren wissen sollten - |
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| Die Kapitel Eine kurze Geschichte der Viren Was könnte auf einen Virenbefall hindeuten? Der Virenscanner hat einen Virus gefunden - was ist zu tun? Wie arbeitet ein Virenscanner? Welcher Virenscanner ist der beste? Wer schreibt oder verbreitet eigentlich Viren? Wollten Sie schon immer mal einen Virus selber schreiben? Was sagt das Gesetz zum Thema Computerviren? Allgemeine Tipps zum Thema Computersicherheit Eine Aufstellung nützlicher Programme Impressum und Haftungsausschluss ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Allgemeine Tipps zum Thema Computersicherheit Schützen Sie Ihre Daten durch Passworte und Verschlüsselungsprogramme. Mit einem BIOS-Passwort, das bei jedem Hochfahren des Computers eingegeben werden muss, oder einem Passwort für den Bildschirmschoner verhindern Sie, dass sich andere in Ihrer Abwesenheit an Ihrem PC zu schaffen machen können (zumindest "Amateuren" verwehren Sie damit den Zugriff). Natürlich ist das beste Passwort sinnlos, wenn es am Monitor klebt (oder anderweitig zugänglich ist)! Auf Notebooks ist, wegen der erhöhten Diebstahl- oder Verlustgefahr, der Einsatz von Passwörtern und Verschlüsselungsprogrammen geradezu Pflicht! Prüfen Sie einmal nach, was Fachleute von Ihren aktuellen Passwörtern halten: passwortcheck.datenschutz.ch Wenn Sie eine der neueren "Windows"-Versionen (Windows 2000 oder XP) nutzen, legen Sie für Online-Sitzungen ein separates Nutzerkonto mit eingeschränkten Rechten an. Surfen Sie nicht mit Administratorrechten im Internet. Wenn Ihr Rechner nicht Teil eines Netzwerks ist (was wohl bei den meisten Heim-PCs zutrifft), deaktivieren Sie unbedingt die " Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke ". Diese Option ermöglicht anderen Computern Zugriff auf Ihre Dateien. Deaktivieren Sie ebenso die Funktion "Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden" (Windows-Explorer - Extras - Ordneroptionen), damit Sie nicht auf den alten Trick mit doppelten Dateiendungen (z.B. "bild.bmp.exe") hereinfallen. Der Rat, stets die neueste Version des Browsers und des eMail-Programms einzusetzen und Updateangebote zu nutzen (s. Kapitel "Vorbeugen ist besser"), gilt natürlich auch für andere Programme. Durch Updates werden nicht nur neue Features hinzugefügt, sondern vor allem Fehler in der Vorgängerversion behoben. Für alle Betriebssysteme werden hin und wieder sog. Patches oder Bugfixes herausgegeben, die (oft schwerwiegende) Fehler korrigieren. Solche Korrekturen sollten Sie unbedingt zeitnah installieren. Für Downloads gilt generell: Vergewissern Sie sich, dass die Dateien von der Original-Homepage des jeweiligen Anbieters - oder einer von ihm autorisierten Quelle - stammen. Einige Zeitgenossen stellen Seiten ins Internet, deren Bezeichnungen stark an die Namen von bekannten und seriösen Anbietern erinnern und, bei flüchtiger Betrachtung, leicht mit ihnen verwechselt werden können. Hin und wieder wird sogar die Aufmachung der Original-Seiten nachgeahmt. Beim Besuch solcher (Fake-)Seiten ist äußerste Vorsicht geboten! Sie können i.d.R. davon ausgehen, dass Ihnen hier jemand etwas "unterjubeln" will. Klicken Sie nicht in dubiosen Seiten herum (egal was auf diversen Buttons auch immer stehen mag), sondern "killen" Sie sie mit der Tastenkombination ALT + F4. Richten Sie auf Ihrer Festplatte mehrere Partitionen ein. Wenn Sie für wichtige Daten eine separate Partition anlegen, sind diese Daten nicht verloren, wenn Sie - aus welchem Grund auch immer - das Betriebssystem neu aufspielen müssen. Sie haben sich vielleicht gefragt, warum ich im "Vorbeugen ist besser"-Kapitel Auswahl Konfiguration des eMail-Programms so viel Bedeutung beimesse. Wie Sie im Kapitel "Die Top Ten" sehen, verbreitet sich die Mehrzahl aller Schadprogramme z.Zt. über eMail. Und zum "Problem" eMail noch einige interessante Fakten: Die englische Firma MessageLabs, die sich auf die Überwachung und Säuberung von geschäftlichen eMails spezialisiert hat und täglich rund 14 Millionen eMails scannt, kam zu folgendem Ergebnis: War im Jahr 2000 noch eine von 652 Mails virenverseucht (gemeint sind hier Schadprogramme aller Art), war es im Juli 2003 schon eine von 167 - Tendenz weiter steigend! Laut MessageLabs ist die Entwicklung bei Spam-Mails (unaufgefordert zugesandte unerwünschte Werbemails) auch nicht besser: 2002 war eine von 11 Mails Spam, Anfang 2003 bereits jede sechste - ein Gutteil davon mit pornografischem Inhalt. Der vorläufige Höhepunkt wurde im Mai 2003 erreicht: Mehr als 55% (!) aller überwachten Mails wurden als Spam herausgefiltert. Im Juli 2003 fing MessageLabs dann mehr Müll-Mails ab als im gesamten Vorjahr! Zwar sind die Zahlen im privaten Umfeld noch nicht ganz so dramatisch, doch Fachleute gehen fest davon aus, dass sich die Situation hier ähnlich entwickeln wird. Legen Sie sich am besten mehrere eMail-Adressen zu. Eine, die Sie nur an einen begrenzten Personenkreis weitergeben und eine oder mehrere andere für allgemeinen Gebrauch und weitere Verbreitung. Wissen Sie immer, welche Internetseiten sich Ihre Kinder ansehen? Bedenken Sie: Im Internet gibt es nichts, was es nicht gibt. Verstümmelte Unfallopfer, die klaffenden Wunden in Großaufnahme und in Farbe; Radikale aller Couleur verbreiten ihre gefährlichen Weltanschauungen; dubiose Sekten werben mit subtilen Methoden um Anhänger; Kinder (nicht nur aus der Dritten Welt), von ihren Eltern verkauft, missbraucht, wehrlos, werden zum "Vergnügen" Pädophilier präsentiert und herumgereicht (von den üblichen Pornoseiten mal ganz abgesehen). Es ist manch krankes Hirn im Internet unterwegs. Tipp: Es gibt Programme, mit deren Hilfe Sie den Aufruf von Seiten, die bestimmte "Schlagworte" enthalten, verhindern können. Die zu erwartenden Proteste sind - denke ich - das kleinere Übel. Noch ein Tipp zum Schluss dieses Kapitels: Versuchen Sie, beim Thema Computersicherheit auf dem laufenden zu bleiben. Stets über aktuelle Informationen zu verfügen, ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Dazu bieten sich verschiedene Quellen an: Fachzeitschriften, Mitlesen auf Sicherheitsforen im Internet (besser noch: Stellen Sie dort selbst Fragen), das Abonnieren kostenloser "Newsletter" (viele Sicherheitsseiten oder auch Hersteller von Anti-Viren-Software bieten das an) und (ganz wichtig!) nehmen Sie computerviren-info.de in Ihre Bookmarks auf :-) Aktualisiert am 12.09.2005 |