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- Was Sie über Computerviren wissen sollten -

Die Kapitel

Vorwort

Was ist ein Computervirus?

Eine kurze Geschichte der Viren

Vorbeugen ist besser

Was könnte auf einen Virenbefall hindeuten?

Der Virenscanner hat einen Virus gefunden - was ist zu tun?

Wie arbeitet ein Virenscanner?

Welcher Virenscanner ist der beste?

Wer schreibt oder verbreitet eigentlich Viren?

Wollten Sie schon immer mal einen Virus selber schreiben?

Links zu Viruslisten

Was sagt das Gesetz zum Thema Computerviren?

Andere Schadprogramme

Die Top Ten / Statistik

Virenscanner - und mehr

Allgemeine Tipps zum Thema Computersicherheit

Eine Aufstellung nützlicher Programme

Weiterführende Links

Glossar

Impressum und Haftungsausschluss



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Was könnte auf einen Virenbefall hindeuten?


Ist Ihr PC von einem Virus (oder einem anderen Schadprogramm) befallen, kann sich das auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen - oder zunächst auch gar nicht! Hier folgt eine kurze, längst nicht vollständige Auflistung möglicher Anzeichen für einen Virenbefall.

Das Booten (Hochfahren) des Systems dauert länger als sonst. Einige Viren setzen sich so im System fest, dass sie bei jedem Booten mit gestartet werden. Bei leistungsfähigeren Computern fällt die Verzögerung aber nicht mehr auf.

Dateien werden verschoben, umbenannt oder in ihrer Größe verändert. Auch das wird man als "Normal-User" kaum bemerken.

Ungewöhnliche Hintergrundaktivität. Sie hören, dass auf die Festplatte zugegriffen wird, obwohl Sie in dem Augenblick gar nicht am PC arbeiten. Einige Programme nutzen jedoch solche "Arbeitspausen", um Scann- oder Sicherungsläufe durchzuführen.

Es steht insgesamt weniger als 640 KB konventioneller DOS-Speicher zur Verfügung. Prüfen Sie diesen Wert, indem Sie den PC mit der Startdiskette booten und an der DOS-Eingabeaufforderung "MEM" (ohne Anführungszeichen) eingeben.

Es kommt mehrfach zu Systemabstürzen. Ein Virenbefall ist jedoch nur eine von hundert möglichen Ursachen für solche "Abstürze".

Unsinnige oder nicht lesbare Fehlermeldungen tauchen auf oder Schriftarten, Menüleisten, Icons sind verändert oder vertauscht. Allerdings ist auch hier zunächst an Softwarefehler, missglückte Installationen, unvollständige Deinstallationen, Fehlbedienungen o.ä. zu denken.

Programme lassen sich nicht mehr starten oder beenden, der Computer reagiert auf Tastatureingaben oder Mausbewegungen nicht wie sonst. Aber auch hier werden überwiegend Software- oder Hardwarefehler vorliegen.

Mit einem Pop-Up-Fenster, einer Laufschrift o.ä. scheint sich ein Virus selbst zu melden. Doch nicht einmal das muss ein sicherer Beleg für die Anwesenheit eines Virus sein. Es gibt nämlich mehr oder weniger harmlose "Scherzprogramme", deren Programmierer meinen, dem Anwender einen Virenbefall (einen Hardwaredefekt, den Weltuntergang etc.) mitteilen zu müssen.

Diese Aufzählung ließe sich fortführen. Sie sehen, es ist beinahe unmöglich, ohne die Hilfe einer guten (aktuellen) Anti-Viren-Software einen Virenbefall im Vorfeld sicher festzustellen. Viele Viren sind völlig inaktiv, bis ein bestimmtes Ereignis eintritt oder ein Datum erreicht ist.

Ob sich tatsächlich ein Virus auf Ihrer Festplatte befindet, der droht, in Ihrem System Schaden anzurichten, kann nur der Virenscanner zweifelsfrei feststellen. Und der kann Ihnen diesen Plagegeist in aller Regel auch wieder vom Hals schaffen!



Aktualisiert am 12.09.2005